Der Frühling hat seine Tore geöffnet. Die Erde erwacht, die Sonne gewinnt an Kraft,
und die ersten Wildkräuter durchbrechen das alte Laub, voller Leben und Energie.
Die Tag- und Nachtgleiche hat den Wechsel eingeläutet –
Licht und Dunkel hielten für einen Moment inne, bevor das Leben nun in voller Blüte erstrahlt.
Dieses Brot ist das erste kraftvolle Brot des Jahres, geboren aus den frischen, wilden Kräutern des Frühlings, der Fülle einer Nussmischung und der stillen Kraft des Vollmondwassers. Es verbindet die reinigende Energie der jungen Pflanzen mit der sanften Weisheit des Mondes – eine Nahrung für Körper, Geist und Seele.
Die Zutaten des Zaubers
Grundteig:
- 400 g Dinkelmehl – Symbol für Wachstum und Erneuerung.
- 100 g Buchweizenmehl – Ein Korn, das die Erde mit seinem wilden Wesen ehrt.
- 50 g Sonnenblumenkerne – Sonnenenergie in ihrer reinsten Form.
- 50 g Kürbiskerne – Die Kraft des Neubeginns.
- 50 g Nussmischung (Haselnüsse, Pekannüsse, Mandeln, Cashewkerne) – Die Weisheit und Fülle der Natur in ihrer ganzen Vielfalt.
-
1 TL Salz – Die Reinheit der Erde.
- 1 TL Honig – Die Süße des Neubeginns.
- 1 EL Apfelessig – Der sanfte Fermentzauber für Lebendigkeit.
- 1 Päckchen Trockenhefe – Der Atem des Wachsens und Gedeihens.
Die Frühlingskräuter – Die ersten Gaben der Erde:
- Rosmarin – Klärend und schützend, ein Lichtbringer.
- Spitzwegerich – Der Heiler unter den Pflanzen.
- Schafgarbenblätter – Die Hüterin der Balance zwischen Himmel und Erde.
- Gänseblümchenblüten – Bringer der Leichtigkeit und Freude.
- Zitronenmelisse – Ein Herzöffner für neue Wege.
- Knoblauchgras – Kraftvoll und schützend, die Verbindung zur Erde.
- Veilchen – Das stille, sanfte Wissen der Natur.
- Brennnessel – Eine Kriegerin voller Lebensenergie.
- Bärlauch – Wild und ungezähmt, ein Symbol für den Frühling.
- Oregano – Ein heilendes Kraut, das Körper und Geist vereint.
Und das Wasser des Mondes:
320 ml Vollmondwasser – Gesammelt unter silbernem Licht, voller kosmischer Energie.
Zubereitung – Der Frühlingszauber entfaltet sich
1. Die Kraft des Wassers erwecken
Das Vollmondwasser mit Hefe und Honig in einer Schüssel vermengen und 10 Minuten ruhen lassen, bis sich feine Bläschen bilden – ein Zeichen, dass das Leben im Teig erwacht.
2. Die Wildkräuter vorbereiten
Alle Kräuter behutsam zerkleinern, damit sie ihre volle Energie freigeben.
3. Die Vereinigung der Elemente
In einer großen Schüssel Dinkelmehl, Buchweizenmehl, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, die gehackte Nussmischung und die vorbereiteten Kräuter vermengen.
4. Den Teig zum Leben erwecken
Das Hefe-Wasser-Gemisch und Apfelessig zum Mehl geben.
Alles mit den Händen grob vermengen.
Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 5–7 Minuten kräftig kneten, bis er geschmeidig und elastisch ist.
5. Die Ruhephase – Wachstum und Magie
Den Teig in eine leicht bemehlte Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 60–90 Minuten ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
6. Der Übergang ins Feuer
Den Teig auf einer bemehlten Fläche kurz durchkneten und zu einem Laib formen.
In den kleinen Zaubermeister legen (alternativ eine ofenfeste Form mit Deckel nutzen)
7. Das Backritual
Den kleinen Zaubermeister (oder eine andere ofenfeste Form mit Deckel) mit dem Teig in den kalten Backofen stellen.
Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze einstellen und das Brot mit geschlossenem Deckel 45 Minuten backen.
Den Deckel abnehmen und das Brot für weitere 10–15 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.
Ein sanftes Klopfen auf die Unterseite verrät: Klingt es hohl, ist es fertig.
8. Das erste Brot des Frühlings genießen
Nach dem Backen das Brot aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit Dankbarkeit genießen – ein Stück Frühling in den Händen und vielleicht mit der ersten Kräuterbutter drauf.
Ein Brot des Frühlings, voller Licht und Leben
Mit jedem Bissen nimmst du die Kraft der Erde auf, die erste Frühlingsenergie,
das frische Grün, die Balance zwischen Licht und Dunkel.
Die Nüsse stehen für Fülle, Schutz und Erdverbundenheit genau das,
was wir nach dem Winter brauchen. Es ist das erste Brot nach der Frühlingstag- und Nachtgleiche,
ein Brot des Erwachens und der Fülle.
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